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AKWs .... Scheißdinger!
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cool 
V.I.P. Lästerexperte


Anmeldungsdatum: 15.08.2001
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Beitrag Beitrag 80 - Verfasst am: Di Dez 11, 2007 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Durchrechnen braucht man ned. Da bislang 95% in Kernenergieforschung und 5% in Solarforschung gesteckt wurden, erübrigt sich das.

Wär das Verhältnis anders, wären wir schon einen grossen Stoss von Sorgen los. Aber es will ja keiner - schon gar ned auf die (bestimmenden!) Rüstungs"Abfälle" verzichten.
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Helmut 
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Beitrag Beitrag 81 - Verfasst am: Di Dez 11, 2007 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Du vergleichst potentielle bzw bislang nicht eingetroffene (angenommene = GAU) Risiken mit realen Geschehnissen

Ein Super-GAU von Tschernobyl reicht wohl nicht? Und die vielen "Beinahe"-GAUs? Ist doch nur ne Frage der Zeit bis das nächste AKW Problem macht.

Jedenfalls sind die (rein materiellen) Risiken größer als sich jede Versicherungsgesellschaft antun will. Und das will was heißen - bei Geldgeilen Unternehmen welche sonst jeden denkbaren Scheißendreck versichern!
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han nes 



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Beitrag Beitrag 82 - Verfasst am: Di Dez 11, 2007 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

> han nes, ich glaube allmählich du verstehst gar nicht um was es geht.

Richtig, und deshalb klinke ich mich jetzt auch aus.
(obwohl ich denke, daß ich an dem Geschehen näher dran war, als Ihr alle zusammen)
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Hannes
(bin umgezogen ins Quellgebiet von Schwalm-Nette)
Helmut 
globaler Moderator


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Beitrag Beitrag 83 - Verfasst am: Di Dez 11, 2007 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
(obwohl ich denke, daß ich an dem Geschehen näher dran war, als Ihr alle zusammen)


Ach was? Du warst das also der in Tschernobyl den falschen Knopf gedrückt hat

Sags doch gleich ..
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RHO 



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Beitrag Beitrag 84 - Verfasst am: Mi Dez 12, 2007 1:06    Titel: Antworten mit Zitat

Helmut hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls sind die (rein materiellen) Risiken größer als sich jede Versicherungsgesellschaft antun will. Und das will was heißen - bei Geldgeilen Unternehmen welche sonst jeden denkbaren Scheißendreck versichern!


Zum Ersten: Jedes Unternehmen hat nur ein Ziel, und das ist Geld zu verdienen. Wenn es kein Geld verdient geht es Pleite. Zeig mir das Unternehmen, das Nein zu Profit sagt (und denk gar nicht erst an das Rote Kreuz oder sowas).

Zum Zweiten: Jede Versicherungsgesellschaft der Welt wird ein AKW gerne versichern, nur wird keiner die sicherlich hohe Prämie bezahlen wollen bzw die Auflagen der Versicherung erfüllen wollen. Das gleiche gilt für Sturmschäden und andere Naturkatastrophen, auch wenn sie heute und in der Zukunft womöglich ursächlich von Menschen verschuldet sind (Klimaveränderung). Heisst, sowohl im Falle GAU als auch bei Sturm, Überschwemmungen, usw, wird letzendlich eine "Zwangsversicherung" eintreten, nämlich der berühmte Steuerzahler über eine Zwangsumlage. So schon einige Male geschehen im Land der Glücklichen, Dänemark. Das worst case Szenario (= Klima-GAU) für DK heisst, in knapp 50 Jahren stehen 40% des Landes unter Wasser, wer wollte das Land versichern?


Zum Dritten: Wie war das noch mit Politik, dem Denkbaren und dem Machbaren? Oder ist Deine Schreibe eben doch nur Polemik? Nach dem Motto "Weg mit den Alpen, wir fordern freie Sicht aufs Mittemeer..."
Helmut 
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Beitrag Beitrag 85 - Verfasst am: Mi Dez 12, 2007 2:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
2. Wie groß ist das Ausmaß der Schäden, die nach einem schweren Unfall in einem deutschen Atomkraftwerk zu erwarten sind?

Deutsche Atomkraftwerke unterscheiden sich in ihrer technischen Konzeption vom Tschernobyl-Reaktor. Nach einem Super-GAU bei uns werden die radioaktiven Ablagerungen auf die Region von wenigen hundert Kilometern begrenzt bleiben, dort jedoch im Vergleich zur Situation um Tschernobyl viel stärker ausfallen. Die Tschernobyl-Katastrophe hat gezeigt, dass die Fläche dauerhafter Evakuierung 10 000 km2 groß sein und mehr als 200 km weit reichen kann. Durch Tschernobyl mussten mehr als 500 000 Menschen auf Dauer ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Bei der etwa 10-fach dichteren Besiedlung Deutschlands müssen bei uns mehrere Millionen Menschen umgesiedelt werden. Und wie im Falle von Tschernobyl müssen dann im Sperrgebiet alle Städte und Dörfer, Fabriken, Betriebe, landwirtschaftliche Anwesen, alle Arbeitsstellen und Verdienstmöglichkeiten und alle kommunalen und sozialen Infrastrukturen aufgegeben werden. Die Prognos-Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums und andere fundierte Untersuchungen beziffern die Schadenshöhe eines Super-GAU in Deutschland auf 2500 bis 5500 Milliarden Euro für Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden: das ist das 10- bis 20-fache des jährlichen Bundeshaushaltes. Würde man für eine Fläche von 10 000 km2, die in einem atomaren Sperrgebiet in Deutschland den Besitzern entzogen würde, einen sehr niedrigen Quadratmeterpreis für Grund und Boden von nur 50 Euro ansetzen, ergäbe das schon einen Vermögensschaden von 0,5 Milliarden Euro.

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maxl 



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Beitrag Beitrag 86 - Verfasst am: Mi Dez 12, 2007 3:37    Titel: Antworten mit Zitat

Helmut´s Zitatenzitat:
Zitat:
Bei der etwa 10-fach dichteren Besiedlung Deutschlands müssen bei uns mehrere Millionen Menschen umgesiedelt werden.


...und dann kommt wahrscheinlich wieder einer und faselt was von
"Volk ohne Raum"



zu Politiker versus Techniker:

Na klar muss es Entscheidungsträger geben.

Aber mir kann keiner weismachen, dass Politiker bessere Entscheidungen fällen, als Techniker!

Der letzte große Politiker-Gau der letzten Zeit war für mich die Entscheidung für den künftigen Flughafen Berlin-Brandenburg in Schönefeld:

Alle 9 Sachverständigen hatten sich aus guten Gründen für einen anderen Ort (Spremberg-wo die Russen schon den größten Flughafen westlich von Moskau hatten) ausgesprochen.

Nur SPD-Platzek und SPD-Wowereit wollten das aus Prestigegründen nicht.

Da sage mir einer, Techniker wären blöder, als Politiker!



Oder warum waren ausgerechnet unsere letzen Umweltminister ehemalige Pauker?

Hatten die wenigsten Leistungskurs Biologie oder Physik in der 11. Klasse?
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Mein Leben gehört der Forschung und den schöngeistigen Dingen!!!
Helmut 
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Beitrag Beitrag 87 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 14:44    Titel: Antworten mit Zitat



Sooo ... jetzt isses "sicher" - oder?
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Beitrag Beitrag 88 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Aus dem "World Desasters Report 2007", den u.a. das Internationale Rote Kreuz herausgibt:

"Klimaveränderungen sind in den letzten 20 Jahre die Ursache für die starke Zunahme von Naturkatastrophen"
1996 bis 2006 etwa 60% mehr Naturkatastrophen (von 4242 auf 6806).
Anzahl Tote als Folge von Naturkatastrophen von etwa 600.000 auf 1.200.000 gestiegen...

Meine (polemischen) Behauptungen:
Die Aktivitäten besonders der Grünen haben u.a. dazu geführt dass die AKW-Technik und -Technologie in den letzten 20 Jahren kaum weiterentwickelt wurde. Der AKW-Sicherheitsstandard entspricht damit in vielen Fällen dem der 80ger Jahre. Ohne die Grünen wären viele der Mistdinger heute vermutlich deutlich sicherer.
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Beitrag Beitrag 89 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Feste drannglauben muss man ... dann wirkt es
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Beitrag Beitrag 90 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

*LOL*


Zitat:
Ohne die Grünen wären viele der Mistdinger heute vermutlich deutlich sicherer.


Das war ein "guter"

Ist doch haargenau umgekehrt! "Ohne die Grünen wären viele der Mistdinger heute vermutlich deutlich unsicherer!

Ohne den öffentlichen Druck von Umweltverbänden und Grünen würde in Punkto Sicherheit (was je Scheißteuer ist bei den Dingern) sich doch gar nix bewegen.

Davon ab: Die Debatte führt in der Form zu nix. Es gibt keine "Sicherheit" - behaupten noch nicht mal die Betreiber. Es gibt immer ein sogen. "Restrisiko". Und genau das ist der springende Punkt bei einer Technik die im Falle das dieses Risiko Realität wird so einen ungeheuren Schaden anrichtet. Und wir reden noch nicht mal vom GAU - das Problem ist der gesamte, zum Betrieb dieser Dinger notwendige "Atommüllkreislauf".

Die meisten Leutz (zumind. hierzulande) sind der Meinung dieses "Restrisiko" nicht eingehen zu wollen. Und ich hoffe mal es bleibt so.
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Beitrag Beitrag 91 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Habt Ihr schon mal die KKW-Technologie von innen gesehen und verstanden?
Könnt Ihr Euch überhaupt ein realistisches Bild über die Wirksamkeit der vorhandenen Sicherheitskonzepte der technischen Anlagenteile eines KKW machen?

Könnt Ihr es nachvollziehen und verstehen warum Milliarden von €uros von Betreibern der KKWs für Modernisierungsmaßnahmen und Verbesserung der Sicherheitstechnik nicht asugegeben werden können? Könnt Ihr es nachvollziehen, warum Behörden Baumaßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in Deutschen KKWs über Jahre, ja schon mehr als ein Jahrzehnt hinweg blockieren?

Habt Ihr Verstänfnis dafür, warum von der Politik die Endlagerung/Entsorgung von KKW-Müll blockiert wird und dafür zurückgelegte Gelder nicht ausgegeben werden?

Könnt Ihr überhaupt noch ruhig schlafen angesichts der vielen politisch ungelösten Fragen mit den KKWs?

Was machst DU sicherer, Aufkleber gegen die Kernenergie?
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Beitrag Beitrag 92 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe von meinen Schülern 1981 bei meinem Abschied aus der Schweiz das Buch "Friedlich in die Katastrophe" - fast 1300 Seiten - geschenkt bekommen,
in dem kritische Journalisten über (verheimlichte) Störfälle in Atomreaktoren recherchierten (an die 3000/Jahr!).

Vermutlich hat sich in den verflossenen 25 Jahren kaum Wesentliches getan.

Mein (hochintelligenter) Bekannter (Entwicklungsingenieur), der bei BrownBovery in der Atomkraftwerksanlagensicherung arbeitete - pneumatische Logik, da Halbleiter strahlungsanfällig sind - war 101% von von der 1000%-igen Sicherheit seiner Entwicklungen überzeugt (Gehirnwäsche durch Arbeitgeber) - bis er in eine andere Firma wechselte. Da gab er plötzlich seinen "Glauben an die Unfehlbarkeit" auf.
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Beitrag Beitrag 93 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Die Bundesrepublick Deutschland hat sich für den Bau der KKWs damals enstchieden, das wurde von einer breiten Mehrheit damals mitgetragen. Zum Teufel mit den Heuchlern heute, die bei den heutigen Altanlagen dringend erforderliche sicherheitstechnische Nachrüstmaßnahmen verhindern, möglicherweise auf Kosten der Bevölkerung wenn etwas schiefgehen sollte. Fahrlässig auch aus meiner Sicht. Wir brauchen jetzt sofort in den Altanlagen Technik des 21. Jahrhunderts und nicht die der 60-70er Jahre... Das wird von der Politik massiv verhindert...

Etwas ganz anderes ist ob wir heute neue Anlagen bauen wollen.

Ich war über 40Jahre mit der Technik in den KKWs beschäftigt, habe auch an der Erstellung der KTA-Regelwerke mitgewirkt. Von vielen Sachen die ich damals gemacht habe bin ich heute noch voll bezüglich der Wirksamkeit der Sicherheitstechnik überzeugt, von einigen anderen Sachen nicht weil sich die Technik weiter entwickelt hat. Veraltete Sicherheitstechnik muß ausgetauscht werrden, die Betreiber wollen es auch tun, die Behörden verhindern es aber auf Kosten der Bevölkerung!
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Beitrag Beitrag 94 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Herr von Schalkendorf,

irgendwas pass nicht so recht zusammen - Emissionen von Flachbildschirmen, Elektrosmog von (D)andy's, Raucher, die die Luft verpesten ---- aber KKW sind sicher

Das ist dünnes Eis. Goar nix ist sicher. Ein Sicherer PC wird von Trojanern gekidnapt, eine Pneumatik bekommt im richtigen Augenblick zu wenig Luft, Ein Sicherheitsventil bläst in die natur weil das innere einfach mechanisch klemmt.

Eine Notabschaltung produziert radioaktive Abluft in der Größenordnung einer Jahresemmision - nur weil sie aus Sicherheitsgründen abschaltet.

Aber wirklich ungelöst ist das Problem der Abfälle - wohin mit dem Schmodder? Umarbeiten und im Schnellen Brüter zu Plutonium machen - na super - dann vermehrt sich der Dreck auch noch und wird neben der Radioaktivität auch noch zum Supergift.

Also dann lieber parfümierte Reinigungsmittel und Handysmog und "strahlende" Flachbildschirme als so einen Mist vor der Haustür.

Was ist den mit Krümmel und Brunsbüttel? Abgeschaltet! Warum? Weil sie schon wieder Mist gebaut haben.

Gerade im Bereich Krümmel ist die Leukämierate bei Kindern extrem hoch - warum - weil die Leutz seit nun 20 Jahren auf einer schon immer existierenden Erdstrahlung hocken - was war davor? Keine Leukämie!

Woran war Madame Curie erkrankt und ist daran gestorben? Da wir nichts angereichertes das war konzentrierte natürliche Radioaktivität. Ihr Mann mußte es ja nicht mehr erleben - Verkehrsunfall. Dafür hatter er aber ein extreme Schwächeperiode inmitten seiner Forschungsarbeiten. Zwei Jahre Auszeit - sicher nicht freiwillig bi dem Entdeckerwillen.

Aber ist ja wurscht - egal was man vom Sender oder vom Modertor hält - die Amis machen auf Grün, suchen nach billigen Solarzellen, bauen Sportwagen mit E-Motor, Haben das drittgößte Solarkraftwerk, haben Windmühlen, planen Häuser sie ihre eigene Energie durch Windräder (Strömungen am Haus) erzeugen während wir das KKW als den Fortschritt der Neuzeit betrachten und alternative Energie belächeln. Die werden uns wieder überholen aus Silicone Valley. Diesmal mit alternativen Energien.
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Beitrag Beitrag 95 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Besonders toll finde ich, dass AKW Zwentendorf auf Grund einer (schau, schau, hör, hör) Volksabstimmung nicht in Betrieb ging.

Der selbstherrliche Kaiser Bruno Kreisky wollte die (ausnahmsweise) wohl zu seiner Selbstbestätigung abhalten - doch ging sie mit 49.5% Befürworter gewaltig in die Hose. Naja, 10 Millarden ATS Lehrgeld - lohnen sich!


In der SCHWEIZ sind Volksabstimmungen an der Tagesordnung:

Am 17. Juni 2007 konnten die Einwohner der Stadt Winterthur über die Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage im Stadtpark und die damit verbundenen Kosten von 360.000 Franken abstimmen. Fast 40 % der Stimmberechtigten beteiligten sich, davon befürworteten 52,7 % den Bau.

Klingt zwar lächerlich - aber dort entscheidet der BÜRGER über die Verwendung seiner Steuergelder! Stolz bin: meine Schüler/innen - war dort 10 Jahre lang Lehrer :-)
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Beitrag Beitrag 96 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
irgendwas pass nicht so recht zusammen - Emmissionen von Flachbildschirmen, Elektrosmog von (D)andy's, Raucher, die die Luft verpesten ---- aber KKW sind sicher


Doch, schon!

Wess Brot ich ess, des Lied ich sing!

.. uns so verhält es sich wohl mit den meisten AKW-Befürwortern.

Der BPHennek - soweit ich seine Einlassungen über die Jahre hier verfolgt habe - hat für meine Begriffe gar keinen wirklich nachvollziehbaren Standpunkt. Das ist alles hochgradig widersprüchliches Zeux. Einerseits eine Technikgläubigkeit - andererseits so eine PseudoEsoterische Paranoia wenn es um relativ harmlose Sachen geht. Der ist ein Gesamtkunstwerk

@ Bruno

"Wir" wollen nicht an AKWs rumbasteln um sie "sicherer" zu machen - wir wollen sie ganz sicher machen und ABSCHALTEN !


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Beitrag Beitrag 97 - Verfasst am: Do Dez 13, 2007 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

"Jamei, ist das ein scheenes Atomkraftwerk"

(C) Reuters
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Beitrag Beitrag 98 - Verfasst am: Fr Dez 14, 2007 0:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
wir wollen sie ganz sicher machen und ABSCHALTEN !


Du schaltest schon garnichts ab...
Bist eher mitschuldig, dass die vorhandenen AKWs mit tw. veralteter Technik weiterlaufen!
Wann begreifst Du das eigentlich?
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Beitrag Beitrag 99 - Verfasst am: Fr Dez 14, 2007 1:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich will AKWs weder mit "neuer Technik" noch mit "veralteter Technik" weiterlaufen lassen. Ich will gar keine "Atomtechnik". Ich will sie abschalten. Und das ist die Beschlusslage in diesem unserem Lande. Endgültig. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Wann begreifst Du das eigentlich?


Bist eher mitschuldig, dass die vorhandenen AKWs mit tw. veralteter Technik weiterlaufen!

Guter Witz! Den merke ich mir
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